Anspruchsvolle Herausforderung gemeistert:
Teile einer Windkraftanlage mit bis zu 250 t überwinden alle Hindernisse

Ein Projekt, wie es nicht alle Tage realisiert wird: Die Spedition Bender hat kürzlich einen besonders anspruchsvollen Transport im Windkraft-Bereich durchgeführt. In Bremerhaven mussten die 90 t schwere Nabe, das 250 t schwere und 12 m hohe Maschinenhaus sowie zwei rund 120 t wiegende Stahlsektionen einer Windkraftanlage vom Hafen zur 6 km entfernten Baustelle befördert werden. Eine Strecke mit wenigen Kilometern, aber zahlreichen Hindernissen.

Nachdem die extrem schwere und hohe Last per Schwimmkran auf die Spezialfahrzeuge geladen wurde, erfolgte der Transport zunächst bis zu einer Eisenbahnbrücke, welche aufgrund des überdimensionalen Frachtguts nicht unterquert werden konnte. In der darauffolgenden Nacht wurden deshalb sämtliche Teile der Windkraftanlage mit einem Spezialkran über die Brücke gehoben und anschließend wieder auf die Fahrzeuge gesetzt. Mit höchster Präzision und unter fachmännischer Anleitung konnte dieses erste Hindernis erfolgreich überwunden werden. Die nächsten ließen jedoch nicht lange auf sich warten. Um einen Graben zu passieren, musste eine Behelfsstraße gebaut werden, über die alle Fahrzeuge sicher ihren Weg fanden. Für die Überquerung einer weiteren Brücke wurde noch in der Nacht ein spezielles Überfahrsystem errichtet. Dieses wurde für den weiteren Transport des 250 t schweren Maschinenhauses benötigt. Am darauffolgenden Nachmittag befuhren die Spezialfahrzeuge dann als Geisterfahrer die abgesicherte A 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven, überquerten nach einigen Metern die Fahrbahn und waren schließlich am Ziel. Bei diesem herausfordernden Projekt konnte die Spedition nochmals unter Beweis stellen, dass sie mit ihrer Erfahrung und ihren Kompetenzen auch die komplexesten Transportaufgaben zuverlässig und erfolgreich meistert.

Bildquelle: AREVA Wind